Chronik von Oberschweinbach

Die Chronik des Ortes gründet sich in der Geschichte der Ortsteile Spielberg und Günzlhofen.

Das Klostergut Spielberg, eine ehemalige Burg, deren Ursprung auf das Jahr 1150 zurückgeht. Die adlige Familie der Spielberger bewohnte sie ab 1200.

Die Schloßanlage wurde 1624 errichtet, 1695 erweitert und um 1750 im Stil des Rokoko umgebaut. 1899 erwarben es die Franziskanerinnen vom Kloster Reutberg und richteten eine Kapelle und ein Altenheim ein.

Günzlhofen ist der Ortsteil, der 1993 sein 1200jähriges Bestehen feiern konnte. Es wurde anno 793 erstmals unter dem Namen „Cundinchofa" - nach Personennamen gebildeter Ortsname „Höfe der Gunzil" - in der Urkunde des Freisinger Traditionsbuches unter Bischof Otto von Freising erwähnt.

Mit der Kirche St. Margareta besitzt Günzlhofen einen spätgotischen Bau, der später barockisiert und 1921 verlängert und mit einer neobarocken Fassade versehen wurde. Der Hochaltar soll aus der ehemaligen Klosterkirche Wessobrunn von 1730/40 stammen.

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