Feldkreuze und Marterl in Vogach

 

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Eigentümer:

Deschler, Markus

 

Standort:

St.-Johannes-Straße 2

 

GPS:

N48°16'4.48327592
E11°  7'10.6248

 

Markus Deschler wohnt in München und hat in Vogach seinen landwirtschaftlichen Betrieb. Er hat kein Wissen über das Kreuz auf seinem Grundstück. Kirchenmaler Konrad Kästle zog vor 45 Jahren in die Nachbarschaft und renovierte damals das Holzkreuz mit Gusseisen-Korpus. Kästle schätzt das Kreuz auf ca. 100 Jahre. 

Eigentümer:

Huber, Hermann

 

Standort:

Feldweg nach Herrnzell,ehemaliges Fahrsilo

 

GPS:  

N48°15'49.32
E11°  7.25.3272

 

Das Eisenkreuz wurde vor ca. 100 Jahren von der Familie Walleshauser erbaut. Der Korpus ist aus Gusseisen, die Madonna aus Aluminium. Das Kreuz stand bis 1958 am alten Schulweg nach Baindlkirch. Im Rahmen der Flurbereinigung wurde es an den heutigen Standort versetzt. 

Spruch: Gott schütze unsere Fluren.

Eigentümer:

Jung, Maria

 

Standort:

Felweg von Vogach zur Kläranlage

 

GPS:  

N48°15'47.304
E11°  6'53.1144

 

Das verstorbene Ehepaar Steber hat ihrer Tochter Maria Jung kein Wissen über das schmiedeeiserne Feldkreuz vermittelt. Auch der Onkel Ludwig Bader hat erfolglos in der Verwandtschaft recherchiert. Kreszenz Bader vom Sägewerk kann sich erinnern, dass das Kreuz vor der Flurbereinigung 1958 bereits gestanden hat, als der Fußweg von Vogach nach Mittelstetten noch quer über die Felder ging. Vor ca. 50 Jahren wurde der Sockel saniert und das Eisenkreuz neu gestrichen.

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Eigentümer:

Kiser, Friedrich

 

Standort:

Hofmarkstraße, Feldweg nach Hanshofen

 

GPS:  

N48°15'39.186
E11°  7'14.5632

 

1979 stellte Friedrich Kiser sen. ein gusseisernes Kreuz auf und pflanzte 2 Linden- und 2 Eichenbäume. Das Kreuz wurde zweimal von Kraftfahrzeugen umgefahren. 2009 ließ Familie Kiser ein anders altes Grabkreuz renovieren und stellte es an dem Platz auf. Der Erbauer und das Alter des Eisenkreuzes sind unbekannt. 2016 stellte Friedrich Kiser jun. eine Steinbank dazu.

Eigentümer:

Klaß, Josef

 

Standort:

Hofmarktstraße 1

 

GPS:  

N48°15'46.6308
E17°  7'5818.0012

 

Das Holzkreuz mit Kupferdach hat der Vater 1987/1988 aufgestellt. Dir Figuren sind aus Gusseisen und stammen von einem vorherigen Stahlkreuz. Kirchenmaler Konrad Kästle hat die Figuren bemalt.

Eigentümer:

Schlamp, Katharina & Günter

 

Standort:

St.-Johannes-Straße 8

 

GPS:  

N48°16'0.2892
E11°  7'2.2332

 

Das Marterl wird im Volksmund 'Kapellerl' genannt. Es wurde von der Hafnerfamilie Wolfgang und Kreszenz Hintersberger (geb. 1899 und 1901) aus Steinen gebaut und mit einer Gittertüre versehen. Vermutlich gestaltete die Familie den Altar mit den Figuren der hl. Maria und des hl. Johannes Nepomuk aus. Bevor der Grund im Rahmen der Flurbereinigung (1958-1964) zur Familie Müller wechselte, nahm die Tochter Kreszenz Bader vom Sägewerk Vogach die Marienfigur der Eltern an sich. Heute stehen im Kapellerl der Hl. Nepomuk und noch andere sakrale Gegenstände mit familiärem Hintergrund. Das Kapellerl steht am ehemaligen Fuß- und Radweg, der vorwiegend zum Besuch der Pfarrkirche Baindlkirch genutzt wurde. Das war auch bis 1962 der Schulweg für die Vogacher Kinder. Seit einigen Jahren schmückt in der Adventszeit eine peruanische Krippe das Kapellerl und stimmt die Kinder und Enkel der Familie Schlamp und vorbeikommende Spaziergänger auf Weihnachten ein.

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Eigentümer:

Spannagl, Jakob

 

Standort:

Hofmarktstraße
linker Feldweg vor dem Ort
im Krautgarten

 

GPS:  

N48°15'45.1512
E11°  7'7.608

 

Ursprünglich war es ein Grabkreuz auf dem Westfriedhof in München. Ein Neffe eines verstorbenen KZ-Gefangenen hat es der Fam. Spannagl gegeben. Seit 2006 steht es in Vogach unter einem Nussbaum. Das geschnitzte Holzkreuz ist mit Symbolen aus dem alten und neuen Testament geschmückt. Thomas Kernle hat das Kreuz mit einer Kupferverkleidung saniert.

Eigentümer:

Wagner, Martina

 

Standort:

Hofmarkstraße
St Johannesstraße
Flurname: Am Erl

 

GPS:  

N48°16'3.8208
E11°  7'11.37

 

Vater Friedrich Kiser sen. hat bei Holzkirchen einen Traktor gekauft. Weil der Verkäufer keinen Preisnachlass gab, legte er auf Bitten von Tochter Martina als Zugabe das Eisenkreuz dazu. Kirchenmaler Konrad Kästle restaurierte das alte Kreuz von ca. 1900. Friedrich Kiser sen. stellte es um 2002 auf und ließ es von Herrn Pfarrer M. Würth weihen. Da es ein altes Grabkreuz war, ist der Erbauer unbekannt.

Spruch: Glück und Unglück beides trag in Ruh, alles geht vorüber und auch du.